FAQ (Deutsch)2019-02-09T12:40:09+00:00

FAQ

Hier finden Sie Antworten auf die meistgestellten Fragen.

Jeder Student, der in einem von der Deutsch-Französischen Universität unterstützten integrierten Kurs eingeschrieben ist, kann von dem DFH-Stipendium profitieren. Um dieses Stipendium in Anspruch nehmen zu können, muss man an beiden Partneruniversitäten eingeschrieben sein, sowie an der DFH/UFA registriert sein und sich in einer Mobilitätsphase befinden.

Beispiel: Französische Studierende in einem deutschsprachigen Land/ Deutscher Studierende in einem französischsprachigen Land

Das DFH-Mobilitätsstipendium beträgt 300 Euro pro Monat und kann mit den anderen Stipendien kombiniert werden, auf die die Studierenden bereits Anspruch haben, d.h. den Zuschuss nach sozialen Kriterien, BAföG, etc. Dieses Stipendium ermöglicht es den Studierenden, ein oder mehrere Auslandspraktika zu absolvieren, ein erstes berufliches Netzwerk aufzubauen und so ihren Lebenslauf zu bereichern.

ACHTUNG: Die UFA unterstützt finanziell bis zu 80 Studenten pro Kurs und pro Studienjahr.

Der Masterstudiengang Management Franco-Allemand ist ein Doppeldiplom, das sich an zukünftige Führungskräfte richtet, die auf Management spezialisiert sind und international arbeiten können, weshalb gute Sprachkenntnisse wichtig sind. Um sich für den Studiengang zu bewerben, ist es daher notwendig, ein fortgeschrittenes Französisch-Niveau für deutsche Studierende und ein fortgeschrittenees Deutsch-Niveau für französische Studierende sowie gute Englischkenntnisse zu haben.

Der Nachweis kann beispielsweise durch eine Sprachtests oder einen Nachweis gemäß des Europäischen Referenzrahmens erfolgen.

Im Laufe des Masters Management Franco-Allemand müssen zwei Langzeitpraktika absolviert werden. Im Plan zwei Praktika mit einer Mindestdauer von jeweils fünf Monaten im zweiten und vierten Semester. Die Praktika finden je nach Sprachniveau in einem französischsprachigen Land für Deutsche (Frankreich, Luxemburg, Kanada…) und in einem deutschsprachigen Land (Deutschland, Österreich, Schweiz…) für Französischsprachige statt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, in Metz eine Unterkunft für des Studium zu finden. Einerseits kann man über Webseiten wie seloger.com oder leboncoin.fr in Metz eine Wohnung oder eine WG suchen. Andererseits bietet auch das CROUS verschiedene Zimmer in Studentenwohnheimen an: crous-lorraine.fr/logements.

Hier ist es empfehlenswert, relativ zeitig nach der Immatrikulation mit der Suche nach einer Unterkunft zu beginnen, da die administrativen Schritte mitunter lange dauern können.

Weitere Infos hierzu finden Sie auch in unserer Rubrik „Studieren in Metz“.

Zu Beginn des Masters werden die Studenten in Projektgruppe eingeteilt und bekommen je nach Interessen verschiedene Projekte zugewiesen, die sie über den Zeitraum des ersten Semesters organisieren. Im Rahmen der Journées Franco-Allemandes gegen Ende des ersten Semesters (Ende Januar/Anfang Februar) finden die vier studentische Projekte statt: eine deutsch-französische Kunstausstellung der Großregion (FAAR), ein deutsch-französisches Konzert (Metz en Musik), ein deutsch-französisches Filmfestival (Les Petits Claps) und ein Markt mit Produzenten aus der Großregion (Marché du Terroir). Im Laufe des Semesters werden die Projekte geplant und organisiert und dabei die im Master gelernten Inhalte und Fähigkeiten im Rahmen der Projekte praktisch angewendet.

Außerdem ist eine Gruppe der Studierenden für die Dir’Amfa (vergleichbar mit einer Fachschaft) verantwortlich, die sich um die Organisation von verschiedener kleinerer Projekten kümmert, so zum Beispiel die Abschlussreise, die Weihnachtsfeier oder verschiedenen administrative Angelegenheiten.

Im ersten Semester werden zwei gemeinsame Reisen unternommen. Zu Beginn des Semesters wird in der Regel eine Stadt in Deutschland besucht. Gemeinsam mit den Studierenden des dritten Semesters wird dort ein Unternehmen besichtigt. Dies gibt allen Studierenden des Masters die Möglichkeit, sich gegenseitig kennen zu lernen und miteinander in Kontakt zu kommen.

Außerdem können die Erstis somit mehr über das Studium lernen und sich hilfreiche Tipps holen. Am Ende des ersten Semesters unternimmt der gesamte Masterjahrgang noch einmal eine zweitägige Reise, die im Wechsel nach Frankreich oder Deutschland führt. Auch hier steht neben einer Stadtbesichtigung ein Unternehmensbesuch auf dem Plan. Am Ende dieser Reise wird noch ein gemeinsamer Restaurantbesuch organisiert, bevor sich alle für das zweite Semester ins Prakitkum verabschieden.

Bachelorabschluss ohne wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund (max. 1/3 der ECTS-Punkte im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich), fortgeschrittene Kenntnisse in Deutsch, Französisch (Niveau B2/C1 des europäischen Referenzrahmens) und Englisch (Niveau B2)

Für das Studium Management Franco-Allemand ist es notwendig an drei verschiedenen Universitäten eingeschrieben zu sein: Université de Lorraine, HS Mainz und Deutsch-Französische Hochschule.

Für die deutschen Studierenden ist es nicht notwendig sich im ersten Schritt an der französischen Hochschule einzuschreiben, es genügt sich in Mainz zu immatrikulieren (vorausgesetzt Sie erfüllen die Zulassungsvoraussetzungen). Für die französischen Studierenden genügt es sich an der Université de Lorraine einzuschreiben. Die Einschreibung an der Deutsch-Französischen Hochschule erfolgt gemeinsam vor Ort in Metz in der ersten Woche.

Für die Bewerbung muss ein Lebenslauf sowie ein Motivationsschreiben eingereicht werden. Außerdem werden die Bachelorurkunde sowie das Abiturzeugnis gefordert. Für die deutschen Studierenden finden keine Bewerbungsgespräche statt, der Zulassungsbescheid wird per Post zugesandt. Für die französischen Studierenden gibt es ein Bewerbungsgespräch in Metz bzw. per Skype. Ebenso ist es für die französischen Studierenden notwendig auf der Einschreibungsseite der Université de Lorraine einen Account anzulegen und die geforderten Dokumente dort hochzuladen.

  • Semesterbeitrag an der Université de Lorraine ca. 250€ (muss von allen Studierenden bezahlt werden)
  • CVEC Studierendenbeitrag (90€) nur für die französischen Studierenden
  • Mobilitätsbeihilfe (Zuschuss) der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) während der Auslandsphase

Das Leben in Frankreich ist generell teurer als in Deutschland (Supermärkte, abends ausgehen…). Die Kosten für eine Unterkunft (möbliert/warm) liegen zwischen 300 und 500 Euro pro Monat. Wenn man ein französisches Konto besitzt (IAE hat eine Partnerschaft mit der BNP), ist jeder berechtigt das französische Wohngeld (APL) zu beantragen. Die Höhe der Zahlungen variiert nach bestimmten Kriterien. Die Karte für den „Mettis“ (Bus in Metz) kostet derzeit für unter 26-jährige 23 € pro Monat  (ansonsten 38 €).

Das Studium beginnt zum Wintersemester an der Université de Lorraine in Metz und wird im zweiten Jahr an der Hochschule Mainz fortgeführt. Die Anwesenheit in den Kursen während des ersten Semesters ist Pflicht. Während des gesamten Semesters gibt es durchgehend Teilprüfungen, wobei im ersten Semester vorwiegend in deutsch-französischen Gruppen gearbeitet wird.

Ab dem 3. Semester sind die Gruppenarbeiten reduziert und die Prüfungen finden hauptsächlich am Ende des Semesters statt. Der Arbeitsaufwand beträgt zwischen 25 bis 35 Stunden pro Woche, wobei ein halber Tag pro Woche im ersten Semester dem großen Projekt gewidmet ist.

Ferien: eine Woche Ende Oktober (Allerheiligen), zwei Wochen Weihnachtsferien.

Metz ist eine dynamische, charmante und studentische Stadt. Im Sommer können Sie auf den zahlreichen Terrassen einen Kaffee genießen und am See nahe der „Université de Saulcy“ spazieren gehen. Metz hat viel zu bieten: Bars, Kaffees und nette Restaurants an jeder Ecke.

Von Studenten für Studenten organisiert, findet einmal im Monat ein deutsch-französischer Stammtisch in Metz statt, bei dem man bei einem Bier neue deutsch-französische Bekanntschaften knüpfen kann. Außerdem gibt es für das Abendprogramm regelmäßige von verschiedenen studentischen Vereinen organisierte Partys.

Auf der Insel Saulcy befindet sich der Campus der Université de Lorraine mit der Universitätsbibliothek, den Sportanlagen, einem kostenlosen Universitätsarzt und dem französischen Äquivalent zu Pro Familia.

Auf dem Campus Technopole können Sie in der Universitätskantine oder in der Cafeteria zu sehr günstigen Preisen Mittagessen. Am IAE gibt es einen Raum, der einzig den Studenten des Master Management Franco-Allemand zur Verfügung steht. Im ersten Stock gibt es einige Arbeitsplätze und im dritten Stock befinden sich die Informatikräume.