Studieren in Metz2019-06-19T12:05:34+00:00

Studieren in Metz

Metz ist eine Stadt in der Region Grand Est im Nordosten Frankreichsan den Flüssen Mosel und Seille gelegen. Die Stadt hat 117.492 Einwohner. In der Altstadt steht die gotische Kathedrale von Metz, die für ihre vielen, großteils von angesehenen Künstlern geschaffenen, Buntglasfenster bekannt ist. Im Centre Pompidou-Metz mit seiner geschwungenen Dachkonstruktion wird zeitgenössische Kunst ausgestellt.

Temple Neuf Metz Moselle

Metz ist eine tolle Stadt weil vielen fußläufig bzw. gut mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Das Studium in Metz zeichnet sich besonders durch Projekte in deutsch-französischen Teams aus.

Theresa, MFA 2018

Wir lernten, dass es keine Probleme gibt, sondern nur Lösungen, und dass man gemeinsam weiter kommt als allein. Wir sprechen unter uns einen seltsamen Mischmasch aus Deutsch und Französisch (auch bekannt als „frallemand“), den kein Außenstehender versteht. Wir können innerhalb einer Woche für einen Job das Land wechseln und sehen den Mehrwert darin, stets über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.

Alexandra, MFA 2017

Der Gruppenzusammenhalt wurde mit zahlreichen Gruppenarbeiten in stets deutsch-französischen Konstellationen gestärkt, was in kürzester Zeit dazu führte, dass wir uns sehr gut kennen (und lieben) lernten.

Caroline, MFA 2017

Um euch euren Start in Metz zu erleichtern, haben wir hier einige Tipps für euch zusammengefasst. Generelles zum Thema Wohnen & Leben in Frankreich gibt’s in dieser Broschüre vom Deutsch-Französischen Jugendzerk [PDF].

Um in Metz unterzukommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Das CROUS Lorraine (Studierendenwerk Lothringen) kann euch hier weiterhelfen, wenn ihr auf ihrer Webseite (http://www.crous-lorraine.fr/logements/) rechtzeitig eine Anfrage stellt. In Metz bietet das CROUS drei verschiedene Wohnheime an: beim Campus Technopôle, Saulcy und Bridoux.

Neben den Wohnheimen des CROUS Lorraine gibt es in Metz auch andere Wohnheime, in denen Studenten kostengünstig unterkommen können. Zu diesen zählen beispielsweise die Résidence d‘étudiants Les Saules, Les Estudines oder Univercity La Fayette.

Wollt ihr euch auf eigene Faust auf die Wohnungssuche begeben, um beispielsweise in einer privat vermieteten Einzimmerwohnung oder WG unterzukommen, so sind Seiten wie appartager.com und leboncoin.fr eine große Hilfe. Es ist ratsam, sich vor Ort selbst ein Bild von den Wohnungen zu machen.

In Frankreich kann man bei der der “caisse d’allocations familiales” das sogenannte CAF beantragen. Dies ist ein sogenanntes Wohngeld, das man kostenlos vom Staat bekommt. Der administrative Aufwand lohnt sich im Endeffekt, da man das Geld nicht zurückzahlen muss.

Der Vorgang ist genau auf der Internetseite des CAF beschrieben. Hier findet ihr die Website des CAF: https://www.caf.fr/

Wenn man in Frankreich wohnt, muss man seine Wohnung mit der sogenannten assurance habitation versichern. Diese kostet ungefähr 60€ pro Jahr und man kann sie bei jeder Bank beantragen. Am besten beantragt man sie bei der Bank, bei der man sein Konto hat.

Eine französische Handynummer muss nicht unbedingt beantragt werden. Durch die EU-weite Abschaffung von Roaming-Gebühren kann mit dem deutsche Handyvertrag normalerweiser problemlos in Frankreich telefoniert und gesurft werden. Lest euch am Besten nochmal durch, was euer Anbieter dazu schreibt.

Für das Internet zuhause könnt ihr euch frei auswählen, welchen Internetanbieter ihr auswählt. In den meisten Gebäuden sind bestimmte Anbieter (insbesondere in résidences) schon verkabelt, was den Anschluss erleichtert. Diese Anbieter haben dann im Eingangsbereich eine kleine Plakette angebracht.

Der Studiengang Master Management Franco-Allemand hat eine Kooperation mit der BNP Parisbas (nur mit der Filiale im Technopôle). Dort können für die Dauer des Studiums kostenlos Konten eröffnet werden und es gibt eine kleine Neukunden-Prämie. Außerdem unterstützt die BNB uns bei der Finanzierung unserer Semesterprojekte. In den ersten Wochen des Studiums kommt eine Beraterin an die Uni, um die Kooperation zu erklären. Wer nicht unbedingt zu Beginn in Frankreich ein Konto braucht, sondern ein paar Wochen wartet, kann mit dem kostenlosen Modell ein bisschen Geld sparen.

Das SUAPS der Université de Lorraine bietet jedes Jahr aufs Neue ein umfangreiches Sportprogramm an, das in verschiedenen Sporthallen in Metz stattfindet (auf der île du Saulcy, beim Technopôle etc.). Außerdem werden auch Sportausflüge oder mehrtägige Freizeiten veranstaltet (beispielsweise Wandertouren, Skifahren, etc.). In vielen Wohnheimen wird auch ein eigenes Sportprogramm angeboten. Außerdem hat sich in Metz auch das ein oder andere Fitnessstudio niedergelassen.

Jene unter euch, die gerne shoppen oder einem Stadtbummel nicht abgeneigt sind, wird das das Metzer Stadtzentrum nicht enttäuschen. In der Innenstadt laden viele schöne Cafés und Restaurants zum Verweilen ein (beispielsweise auf dem Place Saint Jacques oder Place Saint-Louis). Angesagte Adressen sind außerdem das Fox, Café de la Comédie, Troubadour (sonntags auch gut zum Brunchen), Les Vedettes, …

Auch Kulturliebhaber kommen in Metz nicht zu kurz: Das Centre Pompidou Metz, Museum für moderne Kunst, hält ein ständig wechselndes Angebot an interaktiven Kunstausstellungen für euch bereit. Im Spätsommer findet über mehrere Wochen das Kunstfestival „Constellations“ in Metz statt, das sehr sehenswert ist und sich auch hervorragend eignet, um zu Beginn des ersten Mastersemesters die Stadt zu entdecken.

Zu beliebten Ausflugszielen in der Umgebung von Metz gehören z.B. Amnéville mit seiner Snowhall und der Therme. Für einen Wanderausflug am Wochenende lohnt es sich, sich auf den Weg ins Vogesen-Gebirge zu machen.

Von A nach B kommt man in Metz mit dem Mettis oder den Buslinien. Das Lieniennetz wird von der Verkehrsgesellschaft Le Met‘ betrieben. Für das Studium in Metz lohnen sich derzeit am ehesten wiederaufladbare Monatskarten. Für unter 25-jährige gibt es einen besonderen Tarif. Hierfür muss man sich einmalig eine wiederaufladbare Karte in Kundenzentrum von Le Met‘ erstellen lassen. Dieses befindet sich am Zentralen Umsteigeplatz „République“.

Mit der Mettis Linie B oder der Buslinie 4 kommt man in ca. 20 Minuten von der Innenstadt zum Campus Technopôle. Die beiden Mettis A und B fahren bis kurz nach Mitternacht, die meisten Busse fahren nur bis ca 21.30 Uhr. Danach gibt es noch stündlich 4 Nachtbusse, mit denen man jeweils um 22.30 Uhr, 23.30 Uhr und 00.30 Uhr von République aus nach Hause fahren kann – Achtung, man muss dem Fahrer beim Einsteigen Bescheid geben, an welcher Haltestelle man raus will, sonst wird diese nicht angefahren.

Der Campus Technopôle

Unser Campus, der Campus Technopôle, liegt etwas außerhalb der Stadt. Vom Zentrum aus ist man aber innerhalb von 20 Minuten dort. Es fahren die Mettis-Linie B und die Buslinie 4 dort hin – die Haltestelle “Grandes Écoles” liegt direkt vor der Tür des IAE-Gebäudes.
Das Gebäude des IPEFAM in dem alle Kurse stattfinden ist durch seine besondere Architektur und den grün-braunen Anstrich leicht zu erkennen.
Direkt in der Nähe ist auch die Mensa zu finden, in der man recht billig ein reichhaltiges Mittagessen bekommt. Außerdem gibt es im Nebengebäude eine Caféteria in der eine Auswahl an belegten Sandwiches, Paninis, Pasta, Salaten und Desserts angeboten wird.

Eine Bibliothek gibt es am Campus Technopôle leider nicht, diese befindet sich in der Innenstadt auf dem Campus Saulcy.

Die Adresse des Campus Technopôle:

IAE METZ
1 Rue Augustin Fresnel
57070 Metz

Studienalltag

Der Studiengang “Management Franco-Allemand” ist ein Studiengang, der nicht nur von der Université de Lorraine, sondern speziell von der IAE Metz – School of Management angeboten wird. Das heißt, das Studium findet an einer speziellen Business-School statt: in ganz Frankreich gibt es mehr als 33 Unis, die Teil des IAE Netzwerks sind und gerade in Frankreich einen besonders guten Ruf im Management-Bereich genießen.

Der Stundenplan ist in der App “Université de Lorraine” verfügbar. Außerdem hat man dort eine direkte Übersicht über alles Wichtige des Studienalltags: Mensa-Menüs, Noten, E-Mail, etc. Zu Beginn des ersten Mastersemesters bekommt ihr in Metz eure Studierendenkarte, auf die ihr mithilfe der App Izly Geld laden könnt, um beispielsweise in der Mensa bequem und schnell zu bezahlen.